17.05.2010 +++ Meldung
Frankfurt
"Die Geschichte der Flughafenzüge bei der S-Bahn Rhein-Main ist eine Geschichte voller Missverständnisse...". Mit solch einem saloppen Spruch könnte man diese Meldung beginnen. Hoppla, schon geschehen!
Und da ist auch etwas dran: Zum Beispiel gibt es "Flughafenzüge" bei der S-Bahn Frankfurt länger als die S-Bahn Frankfurt selbst. Unter 420-Fans ist natürlich der Münchner 420 067 berühmt, der am 14. März 1972 den unterirdischen Flughafenbahnhof als Eröffnungszug erreichte. Das Jahr 1972 ist dabei kein Zufall. Der Frankfurter Flughafen musste rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in München als modernes Verkehrsdrehkreuz fertiggestellt werden, denn der Flughafen München-Riem war dafür nicht geeignet. Der 420 dagegen wurde eben wegen dieses Sportereignisses in jenen Tagen "von der Stange" produziert, da er zum Gelingen der Veranstaltung nicht unerheblich beitragen sollte. Und so verschwand gleich nach der Eröffnung für acht Jahre der ET420 wieder aus dem Kellergeschoß des Frankfurter Flughafens. Zwischenzeitlich machten sich Silberling-Wendezüge als "Flughafenzüge" zwischen Frankfurt Hbf und dem Flughafen nützlich. Im Jahre 1980, die Frankfurter S-Bahn existierte schon zwei Jahre, kam mit der S14 und S15 dann doch die Baureihe 420 als "Flughafenzug" zu ehren.
Ganze zwölf Jahre später gelang dies auch wieder dem Münchner ET420, denn der eben schon erwähnte Flughafen in Riem hatte zu diesem Zeitpunkt endgültig ausgedient. In diesem Falle bekamen die Züge zum neuen Airport sogar die offizielle Bezeichnung "München Flughafen-Linie / Munich Airport Line". Neben einem Umbauprogramm für einige Fahrzeuge der 2. Bauserie wurden auch sechs Neubau-Einheiten bei der Fahrzeugindustrie geordert. Die sog. "Bauserie 7a" kam dann ab dem Jahre 1993 für die Münchner Flughafenlinie S8 in Fahrt. Dabei handelt es sich um den baugleichen Typ der 7. Bauserie mit Schwenktüren, wobei es durch den zeitlichen Abstand zum vorherigen Baulos und durch Sonderwünsche seitens der Bundesbahn im Verbund mit dem Flughafen München dennoch zu einigen Detailänderungen kam.
Die Bauserie 7a blieb aber nur bis zum Jahre 2001 ein "Flughafenzug", dann übernahm der ET423 neben der S8 (ab Dez. 2000) auch die Leistungen auf der S1 zum Airport.
Ab 2004 erreichte die Bauserie 7a wieder einen Flughafen – diesmal Stuttgart-Echterdingen. Der Begriff "Flughafenzug" wird jedoch in der Schwabenmetrople nicht offiziell vermarktet.
Jetzt kehrt der "Flughafenzug" wieder zurück auf die S8! Diesmal aber auf die Frankfurter S8 (und S9).
Seit Dienstag, dem 15. Juni sind erstmals "Frankfurter Schwenktürer" im Einsatz. Und es sind waschechte "Flughafenzüge". Aus München -via Stuttgart - für Frankfurt.
Man könnte auch sagen: Nach dem 14.03.1972 kehrt die Münchner S-Bahn wieder zum Frankfurter Flughafenbahnhof zurück!
420 429 und
420 430 hatten die Ehre in den Morgenstunden den S8-Kurzpendel für das zahlreiche Jet-Set-Publikum zu leisten. Dem Einen oder Anderen wird es dabei womöglich unbewusst aufgefallen sein, dass das Gepäck sich leichter verstauen lässt als sonst üblich.
Dem 420-Fan wird dagegen auffallen, dass die beiden Schwenktürer für diese neue Aufgabe eine HU benötigten:
420 429 FF 14.06.2010 IS 630
420 430 FF 14.06.2010 IS 630
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich nicht...
20.05.2010 +++ Meldungen
München
Einen Monat danach kann man es wohl mit Sicherheit aussprechen: Der Museumszug
420 001 ist endgültig zum Stillstand gekommen!
Am 18. April 2010 hieß es bei der Abschiedsfahrt Rund um München: "Auf in den Ruhestand!".
Die letzten Kilometer bis dorthin legte der kieselgraue 420-Erstling von Pasing kommend über die Stammstrecke und durch den Stammstreckentunnel zurück. Das war erstmalig seit dem 4. Dezember 2004 und wohl auch letztmalig mit
420 001 der Fall gewesen.
Der Ausgebuchte Sonderzug und die hohe Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit lassen hoffen, das München eines der größten Erben seiner Nahverkehrsgeschichte nicht in dauerhafte Vergessenheit wird fallen lassen.
Ein kleiner Fotobericht dazu in der DREHSCHEIBE:
Ein TV-Bericht des Bayerischen Fernsehens:
» Sendung vom 23. April 2010
Eine Anmerkung zu der im Bericht des BR erwähnten, drohenden Verschrottung: Auch wenn die Zukunft des
420 001 weiterhin ungewiss bleibt, so spricht derzeit nichts für eine Zerstörung des Fahrzeugs. Im Gegenteil, einen Tag nach der Abschiedsfahrt gab das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege eine Pressemitteilung heraus, in welcher der
420 001 zum "Beweglichen Denkmal" erklärt wurde.
» Pressemitteilung Landesamt
Das neue Denkmal ist dennoch seit Ablauf der Frist am 23. April eher ein unbewegliches. Fortsetzung folgt...
Frankfurt
Der Statistik eine Chance:
420 317 KKROX 30.01.2010
Nur noch wenige Arbeitstage und mit dem kleinen Fahrplanwechsel (12./13.06.2010) verschwindet ein Bahnhof aus dem bestehenden S-Bahn Netz.
Es handelt sich dabei sogar um einen Hauptbahnhof!
Mit der Inbetriebnahme der Rodgau-S-Bahn im Dezember 2003 wurde der abseits der Offenbacher Tunnelstrecke liegende Hauptbahnhof als Wendebahnhof der Dietzenbacher Verstärkerzüge genutzt.
Die Kapazität des Frankfurter Innenstadtunnels ließ bislang die Verdichtung des HVZ Verkehrs durch die zusätzlichen Umläufe der S2 nicht zu.
Durch Anpassungen und Optimierungen der Signaltechnik der Stammstrecke wird erstmals eine Durchbindung der S2-Verstärker zwischen Niedernhausen und Dietzenbach möglich.
Dies ist auch eine gute Nachricht für den 420er Bestand in Frankfurt, der seit dem Abzug der Baureihe von der S3 einen gewissen Fahrzeugüberhang zu verzeichnen hat.
Mit der Taktverdichtung werden auch wieder mehr Fahrzeuge benötigt.
Die schlechte Nachricht: Der Offenbacher Hbf wird auf seine werkstägliche "420er-Dosis" verzichten müssen.
Ganz nebenbei: Ein Schwenktürer kann beim besten Willen dort nicht mehr im Einsatz erwartet werden. Erstens ist immer noch keiner der Garnituren in RMV-Diensten zum laufen gekommen, zweitens wird als erstes Einsatzgebiet in der Börsenmetropole weiterhin die S7 und der Flughafen-Kurzpendel hoch gehandelt. "Durch´s Loch" sollen sie angeblich nicht – warum auch immer. Bislang scheinen sie sich einstweilen weiterhin in einem solchen zu verstecken!
Es folgt ein Grenzfall zwischen Frankfurt und Stuttgart:
Horb am Neckar
Die SVG Schienenverkehrsgesellschaft arbeitet seit Jahren an der Realisierung eines Projekts namens "Eisenbahn Erlebniswelt" das auf dem Gelände des ehemaligen Rangier- und Güterbahnhof von Horb heimisch werden soll. In diesem Zusammenhang wurde im Beisein der Presse am 6. Mai
420 300 von Frankfurt nach Horb überführt. Bei dem ursprünglich in Plochingen beheimateten Triebwagen handelt es sich um den Eröffnungszug der Stuttgarter S-Bahn vom 29. September 1978. Er wird in Zukunft als Dauerleihgabe der Deutschen Bahn die neue Erlebniswelt zieren. Ob er noch in Fahrt bleibt wird sich zeigen, die Frist würde es aber noch ein Weilchen zulassen.
Meldung in der Neckar Chronik
» vom 07.05.2010
Stuttgart
Seit dem 22. März fährt man bei der S4 zwischen Freiberg und Benningen zweigleisig!
Das ist auf jeden Fall eine Meldung wert, denn für die schlappen zwei Kilometer hat DB Netz grob gerechnet acht Jahre benötigt!
Harald Schulz gab Anfang April ein paar Impressionen dieses baulichen Meisterwerks zum Besten:
» Sichtungsmeldung vom 5.4.
Und weiter geht´s mit Zahlen:
420 431 NNX 03.02.2010
420 434 NNX 05.05.2010
420 435 NNX 31.03.2010
420 450 NNX 31.03.2010
420 452 NNX 13.12.2009
Weitere Infos zur kommenden S60 und der damit verbundenen neuen Aufgabe für den ET420 folgen demnächst an dieser Stelle.
Einen kleinen Appetithappen gibt´s aber schon mal hier:
» VRS Info zur S60
Vielen Dank allen Meldern für die wertvollen Informationen!
01.04.2010 +++ Meldungen
Frankfurt
Jetzt ist es passiert: Wie schon angekündigt, hat nun der Traktionswechsel auf der S3 stattgefunden. In der Nacht vom Samstag, dem 27. zum Sonntag, dem 28. März erfolgte die Umstellung des Betriebs von der Baureihe 420 auf die Baureihe 423.
Helmut Hofmann hat dieses Ereignis in eigenen Worten anschaulich zusammengefasst:
In der Nacht zum Sonntag hieß es, Abschied von den ET 420 auf der Strecke Darmstadt - Frankfurt - Bad Soden / Kronberg zu nehmen. Seit diesem Tag werden die S3 und S4 ausschließlich von Triebfahrzeugen der Baureihe 423 geleistet.
Hier sind die drei letzten Wageneinsätze auf der Strecke.
420 314 befuhr als letzter ET 420 die Strecke der S4 nach Kronberg:
0:19 h ab Langen, 1:06 h an Kronberg (danach leer zur Abstellung)
420 298 beförderte letztmalig mit ET 420 Fahrgäste als S3 von Darmstadt Hbf nach Frankfurt (M) Hbf tief:
0:35 h ab Darmstadt Hbf, 1:13 h an Frankfurt (M) Hbf tief
420 325 war der ET 420 auf der S3, der sowohl Bad Soden, als auch Darmstadt Hbf als letzter ET 420 anfuhr:
23:35 h ab Darmstadt Hbf, 00:39 h an Bad Soden
00:50 h ab Bad Soden, 01:55 h an Darmstadt Hbf
(damit hat der
420 325 kurz vor der Zeitumstellung sein Ziel erreicht).
Ich durfte
420 314 (Frankfurt-Louisa - Frankfurt Hbf tief) und
420 325 (Frankfurt Hbf tief - Frankfurt-Louisa) auf ihren letzten Fahrten auf dieser Strecke nochmals genießen. Die Bahnen hatten keinen Trauerflor, obwohl ich diesen dem Abschied gerne gewidmet hätte - schließlich war ich auch 1997 zur Eröffnung der S-Bahn-Strecke nach Darmstadt schon live vor Ort - natürlich mit ET 420.
Somit sind die Strecken der S3 und S4, und auch die Abstellanlagen in Darmstadt bzw. Frankfurt Süd (zuletzt nur noch selten für ET 420 genutzt), für die ET 420 Vergangenheit. Auch die schönen Fotomotive im Vordertaunus, in Frankfurt West (mit der Skyline und dem Messeturm im Hintergrund) sind Geschichte.
Soweit die Schilderungen von Helmut.
Zu den besagten Motiven sollen hier einige Fotos vom letzten Einsatztag als passende Untermalung dienen. Die Wetterlage zeigte sich dem Anlass entsprechend in vielen Grautönen. In diesem Falle gab das Wetter die passende Kulisse für die vorherrschende Grundstimmung.
25.03.2010 +++ Meldungen
Weihnachten, Neujahr, Karneval, Winter alles schon abgehakt – ohne irgendeine Meldung. Und was macht "ET420-Online"?
Winterschlaf?
Vielleicht! Aber der Winter ist ja nun vorbei. Oder?
Es wird also Zeit mal wieder ein paar zusammengetragene Fakten zum Besten zu geben. Die Meldungen sind auch schon ein kleiner Rückblick. Aber auch der Blick nach vorne darf nicht fehlen, denn das Jahr 2010 dürfte für die Baureihe 420 wieder ein spannendes werden.
Stuttgart
Ging schon die Eröffnung der S1-Verlängerung am 12. Dezember 2009 ohne jeglicher Beteiligung der Baureihe 420 vonstatten – übrigens geschah so etwas erstmals in der Geschichte der Stuttgarter S-Bahn – hat sich im Betriebsalltag auch in dieser Hinsicht nichts getan. Das neue Teilstück der längsten S-Bahnlinie Stuttgarts wird im Regelbetrieb alleine von der Baureihe 423 beehrt. Die Baureihe 420 kann man allerdings weiterhin in den Diensten als "S1 Kurzpendel" zwischen Esslingen und Stuttgart-Schwabstraße erleben.
Was die klare Aufgabenverteilung zwischen ET420 und ET423 im Stuttgarter S-Bahnnetz betrifft, so kündigt sich für den kommenden Sommer da interessantes, temporäres Wechselspiel an.
Für den 14. Juni ist die Eröffnung des ersten Teilstücks der neuen "S60" zwischen Böblingen und Maichingen terminiert. Die Stummelstrecke, die ein Teil der Verbindungsstrecke zwischen Böblingen und Rennigen darstellt, soll im Vorlaufbetrieb mit den beiden ET420Plus-Garnituren bedient werden. So wird zumindest im Neckarraum schon gemunkelt. Das Betriebsprogramm verspricht einen entspannten Arbeitstag für die Garnituren: Ein reiner Halbstundentakt, der um 5 Uhr beginnt und bereits kurz vor 21 Uhr zur letzten Fahrt bittet!
Fast unbemerkt, naja nur fast unbemerkt wenn man die Milliarden Euros übersieht, wurde am 2. Februar der erste Spatenstich zum Großbauprojekt "Stuttgart 21" gesetzt. Die Fernbahn soll es der S-Bahn gleich tun und sich in den Keller begeben. Dabei wird es bereits im Sommer zu gewissen Wegekonflikten kommen, die sich damit bemerkbar machen werden, dass die S-Bahn Tunnelrampe zeitweise gesperrt werden muss. "Zeitweise" bedeutet zumeist, dass die Sperrung in den Nachtstunden erfolgen wird, womit nur einige Umläufe betroffen sein werden. Heftiger wird es da schon am 9. Juli ab 21 Uhr Abends, bis zum 12. Juli 4:30 Uhr Morgens, denn dann bleibt das Mauseloch permanent geschlossen. Die S-Bahnen von der Schwabstraße kommend, werden in Stuttgart (tief) enden und wenden, das gleiche geschieht mit allen von der Gegenseite kommenden Züge, sie werden im Hauptbahnhof (hoch) Kopf machen. Dabei werden, ganz nach uralter Tradition der damaligen elektrischen Vorortzüge die Umläufe so verknüpft, das die Züge zwischen den Ost- und Weststrecken wechseln werden. Wie sich das im Einzelnen vollzieht wird sich noch zeigen, jedoch könnte mit 420 auf S1 und S3 gerechnet werden, wie auch S4, S5 und S6 von 423ern beehrt werden könnten.
Zu einzelnen Fahrzeugen:
420 400 ist seit Mitte Januar wieder unter den Lebenden. Im Gegenzug macht sich allerdings seitdem die zweite "PLUS"-Garnitur
420 416 auf der Strecke rar.
Der letzte Ex-Flughafen-München 420er in Stuttgarter Diensten wird weiterhin gebraucht:
420 426 KKROX 09.12.09 mit IS600
Frankfurt
Nun ist die S3 doch fällig! Mit den letzten Märztagen verabschiedet sich die Baureihe 420 von der S3 (und den dazughörigen S4-Umläufe am Sonntagvormittag). Damit verabschiedet sich der ET420 aber nicht nur von Darmstadt, Langen oder Bad Soden, sondern auch von Frankfurt-Rödelheim, Frankfurt-West, Messe und Südbahnhof!
Hintergrund der Umstellung ist die Anlieferung der seit 2007 säumigen 423er-Bestellung. Diese Fahrzeuge blieben die Jahre über, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit und von dem Eisenbahnbundesamt an die Kette gelegt, als Standmodelle auf dem Hof von Bombardier in Hennigsdorf geparkt. Ein ziemlich einmaliger Vorgang in der 175jährigen deutschen Eisenbahngeschichte. Das ist genau so singulär wie das Wartungsdesaster der Berliner S-Bahn, das seit vergangenem Sommer der Hauptstadt einen bunten Ersatz- und Ergänzungsverkehr beschert. So landeten die ersten im Januar von der Kette gelassenen 423er auch nicht sofort am Bestimmungsort Frankfurt, sondern begannen ihren verzögerten Karrierestart über den Stadtbahnbögen Berlins als S-Bahnersatzzüge.
Es gibt ET420-Fans die meinen, dass den 423 der Titel "S-Bahnersatzfahrzeug" auch auf der S3 in Frankfurt erhalten bleiben sollte!
Zu einzelnen Fahrzeugen:
420 282 KKROX 12.01.10
420 290 KKROX 29.09.09
beide ohne Neulack und ohne Lackversiegelung.
Vielen Dank allen Meldern der vergangenen Monate. Ihnen wie auch den Lesern sei für ihre Geduld gedankt!
24.11.2009 +++ Jubiläum
Am 24.11.2000, also vor neun Jahren, ging ET420-Online ins Netz.
Zum Festtag werden heute ein paar neue Bilder in die Fahrzeugliste eingebracht. Ziel ist es seit dem 24. November 2000 möglichst alle 480 Einheiten bildlich zu dokumentieren. Und immer noch fehlen ein paar Fahrzeuge – aber das macht nichts. Der Spaß an dieser Seite steht für den Webmaster im Vordergrund. Wir sind ja nicht bei Olympia, auch wenn es bei der Thematik um einen Olympiatriebzug geht. :-)

Albert Koch steuert vier neue Bilder bei:
420 740, 420 349, 420 927 und
420 445.
Von Arne Haas kommt ein Bild von
420 318.
Und dann ist da noch ein ganz aktuelles Bild zu
420 480, aufgenommen am vergangenen Samstagabend.
Den Bildautoren an dieser Stelle ein herzlichen Dank. Das gilt auch für alle Bildautoren der vergangenen neun Jahre!
18.11.2009 +++ Meldungen
Stuttgart
Weiterhin werden die ET420Plus Garnituren nunmehr im Betriebsprogramm frei disponiert. In letzter Zeit wurde aber nur noch
420 416 im Netz gesichtet, während
420 400 in Plochingen scheinbar seinen Standplatz nicht mehr verlassen möchte.
Eine aktuelles Bild des "Mischbetriebs" konnte gerade heute im DSO-Sichtungsforum gesichtet werden:
» Sichtungsmeldung 18.11.
Das Aw Krefeld war so "jeck" und hat sogar noch am Tag des Karnevalstarts eine HU abgeschlossen:
420 433 KKROX 11.11.09 ohne Neulack.
Vielen Dank allen Meldern aus dem Schwabenländle!
Frankfurt
Neben zahlreichen Revisionen in den vergangenen Monaten gibt es in Frankfurt dannzuweilen auch schon mal z-Stellungen. Einen den es sichtlich erwischt hat ist
420 245, der als Ersatzteilspender zunehmend an Gewicht verlieht. Derzeit korrodiert die Einheit am Frankfurter Außenbahnhof munter vor sich hin:

Keine Bewegung ist ebenfalls bei den neuesten Zugängen, den ehem. Plochinger Schwenktürer zu vermelden. Der Sommer ist fühlbar vorbei und auch der Herbst, der ja als Zeitpunkt zur Betriebsaufnahme im Gespräch war, geht ungeachtet an den glattwandigen 420er vorbei. Ausgang, bzw. Abfahrt ungewiss!
Dafür bleiben andere Fahrzeuge in Bewegung:
420 287 NNX 06.11.2009
Dieser Triebzug verdient besondere Beachtung: Im Dezember 1978 wurde
420 287 offiziell im Rahmen einer kleinen Feier an die Deutsche Bundesbahn übergeben.
Der Anlass zu diesem Festakt war der Umstand, dass mit ihm der 300. Vertreter der Baureihe 420/421 in Dienst gestellt wurde. Die Konstruktion des wagenbaulichen Teils und die Endmontage von
420 287 oblag der MBB Donauwörth, jener Waggonbau-Schmiede, die sich für die Entwicklung des Mitteltriebwagens 421 verantwortlich zeichnete!
Später erhielt er das Wappen und den Taufnamen "Dortelweil". Angefangen vom "Pop-Look" der siebziger Jahre bis hin zum heute allgegenwärtigen Verkehrsrot mauserte sich
420 287 zu einer starken Stütze im Frankfurter 420-Bestand.
Vielen Dank allen Meldern aus Frankfurt & Co.