Das kleine ET420-Lexikon

Nachbau

 

Im Laufe der Betriebsjahre des ET420/421 erwiesen sich die ET421-Mittelwagen als relativ Brandgefährdet. Nach sich häufenden Totalausfällen durch Brandschäden entschloss sich die Bundesbahn mit einem Nachbauprogramm die gelichteten Reihen in ihrem Fahrzeugpark wieder zu schliessen.
Der Auftrag an die Fahrzeugindustrie konnte mit dem gerade anlaufenden Bauprogramm zur 7. Bauserie verbunden werden. Im unterschied zu den weiterentwickelten Triebzüge der 7. Bauserie wurden die Nachbauten an den Standart der früheren Bauserien angepasst. So erhielten sie als letzte Neubauten noch die Taschenschiebetüren, statt den neuentwickelten Schwenktüren wie sie ab der 7.Bauserie Verwendung finden.

Den Nachbauauftrag erhielt die Duewag AG, Krefeld-Uerdingen. Folgende Mittelwagen wurden von dort ausgeliefert:

Duewag 89626 1989 jetzt als 421 327
Duewag 89627 1989 jetzt als 421 279
Duewag 89628 1989 jetzt als 421 042
Duewag 89629 1989 jetzt als 421 093
Duewag 89630 1989 jetzt als 421 150
Duewag 89631 1989 jetzt als 421 194
Duewag 89632 1989 jetzt als 421 219
Duewag 89633 1989 jetzt als 421 238
Duewag 89634 1989 jetzt als 421 263
Duewag 89635 1989 jetzt als 421 140

Fahrzeugdaten von Dieter Römhild
(dm)
2002